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Was kostet ChatGPT Business für Firmen, und was fehlt?

ChatGPT Business (früher Team) kostet 21 bis 26 € pro Nutzer und Monat, Enterprise nur auf Anfrage. Was dazukommt und was Firmen in der EU fehlt.

  • Von Vishal Punia
  • 5 Min. Lesezeit

ChatGPT Business, früher ChatGPT Team, kostet laut OpenAI 21 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung und 26 € bei monatlicher, ab zwei Nutzern. ChatGPT Enterprise hat keinen öffentlichen Preis, er wird mit dem Vertrieb verhandelt. Dazu kommen je nach Nutzung Premium-Plätze und Credits. Stand 9. Oktober 2026, nach der Preisseite von OpenAI.

Der Listenpreis ist aber nur der Anfang. Dieser Artikel zeigt, was ein Team von zehn Personen tatsächlich zahlt, welche Regeln im Kleingedruckten stehen und was einem Betrieb in der EU fehlt.

Was kostet ChatGPT Business pro Nutzer?

OpenAI verkauft ChatGPT an Firmen in zwei Stufen, Business und Enterprise. Innerhalb von Business gibt es seit diesem Jahr zwei Platzarten. Stand 9. Oktober 2026:

TarifPreis pro Nutzer und MonatMindestensBezahlung
Plus (Einzelperson)23 €1Karte
Business, Standard-Platz21 € jährlich, 26 € monatlich2 PlätzeKarte
Business, Premium-Platz100 US-Dollar jährlich, 125 US-Dollar monatlich2 Plätze (gemischt möglich)Karte
Enterpriseindividuellüber den VertriebRechnung

Quellen: Preisseite von OpenAI, für die Premium-Plätze der Hilfeartikel zur Abrechnung in ChatGPT Business. Den Premium-Platz nennt OpenAI dort nur in Dollar. Er bietet laut OpenAI fünfmal so viel Nutzung wie ein Standard-Platz.

Für einen Betrieb mit zehn Personen auf Standard-Plätzen heißt das: 210 € im Monat bei Jahresabrechnung, also 2.520 € im Voraus für das Jahr. Bei monatlicher Abrechnung 260 € im Monat. Wer eine Umsatzsteuer-ID im Checkout angibt, zahlt laut OpenAI keine Umsatzsteuer darauf.

Welche Kosten kommen bei ChatGPT Business dazu?

Drei Posten tauchen auf der Preisseite kaum auf, auf der Rechnung aber schon.

Credits. Jeder Business-Platz hat Nutzungsgrenzen für die aufwendigen Funktionen, etwa Deep Research, Reasoning-Modelle, Bilder und Codex. Ist die Grenze erreicht, wird die Funktion gesperrt, bis der Inhaber Credits kauft. Credits gelten zwölf Monate und sind nicht erstattbar, es gibt automatisches Nachladen. So steht es im Hilfeartikel zu flexiblen Preisen. Was ein Credit kostet, steht auf einer eigenen Rate Card. Planen Sie also für die zwei, drei Leute im Team, die viel analysieren, einen Puffer ein.

Leere Plätze. OpenAI berechnet jeden gekauften Platz, egal ob er jemandem zugewiesen ist. Wer einen Mitarbeiter entfernt, zahlt den Platz weiter, bis er die Reduzierung zum nächsten Abrechnungszeitraum einplant. Bei Jahresabrechnung heißt das: Ein Platz, den Sie im März dazukaufen, läuft bis zum Ende des Vertragsjahres.

Erstattung. Ungenutzte Plätze werden laut OpenAI grundsätzlich nicht erstattet, Ausnahmen nur bei nachgewiesenen Fehlern oder wo das Gesetz es verlangt.

Das ist kein Vorwurf an OpenAI, so funktionieren die meisten Software-Abos. Es heißt nur: Die Jahresabrechnung spart 5 € pro Platz und Monat, bindet Sie aber an die Platzzahl. Für ein Team, das gerade erst testet, ist monatlich oft die ehrlichere Wahl.

Lohnt sich ein Firmenkonto statt einzelner Plus-Abos?

Beim Preis kaum ein Unterschied. Plus kostet 23 € im Monat, ein Business-Platz 21 bis 26 €. Der Unterschied liegt woanders.

Bei Plus gehört das Konto dem Mitarbeiter. Eingaben können ins Training fließen, solange er es nicht abschaltet. Einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO gibt es nicht, und Sie sehen nicht, wer was eingibt. Verlässt jemand die Firma, bleiben seine Chats in seinem privaten Konto.

Bei Business gehört der Workspace der Firma. Laut OpenAI wird standardmäßig nicht mit Geschäftsdaten trainiert, es gibt eine Admin-Konsole, SAML-SSO und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Die Datenschutzkonferenz empfiehlt in ihrer Orientierungshilfe zu KI ausdrücklich betriebliche statt privater Konten. Wer heute fünf Plus-Abos über Spesen abrechnet, zahlt also ungefähr dasselbe und bekommt weniger Kontrolle. Mehr zum Datenschutz je Tarif im Artikel Ist ChatGPT DSGVO-konform für Firmen?

Was bekommt man bei ChatGPT Enterprise zusätzlich?

Enterprise richtet sich laut OpenAI an große Unternehmen. Gegenüber Business kommen unter anderem dazu: SCIM für die automatische Kontenverwaltung, eigene Verschlüsselungsschlüssel, rollenbasierte Zugriffe, IP-Allowlist, Datenresidenz in zehn Regionen, ISO-Zertifizierungen, Support rund um die Uhr mit SLAs, dediziertes Onboarding, Zahlung auf Rechnung und Mengenrabatte.

Für einen Betrieb mit 5 bis 50 Personen ist davon vor allem die Rechnung relevant. Business zahlt man nur per Karte. Rechnung, Überweisung und Bestellnummern gibt es laut OpenAI erst im Vertragstarif. Wenn Ihre Buchhaltung keine Kreditkarten-Abos zulässt, landen Sie also beim Vertrieb von Enterprise, ob Sie die restlichen Funktionen brauchen oder nicht.

Was fehlt ChatGPT Business für eine Firma in der EU?

Drei Punkte, die Sie vor dem Kauf kennen sollten.

Wo die Daten liegen. Die Datenresidenz für Business wird laut OpenAI schrittweise eingeführt und ist noch nicht für alle verfügbar. Sie betrifft die Speicherung, nicht den Ort, an dem Anfragen verarbeitet werden. Und: Wählen Sie eine Region außerhalb der USA, liegt trotzdem eine Kopie jedes Prompts und jeder Antwort für begrenzte Zeit in den USA, zur Missbrauchskontrolle. So steht es im Hilfeartikel zur Speicherung in Business.

Ein Anbieter. In ChatGPT arbeiten Sie mit den Modellen von OpenAI. Wer für bestimmte Aufgaben ein anderes Modell nutzen will, braucht ein zweites Werkzeug und einen zweiten Vertrag.

Einführung. Dediziertes Onboarding gibt es nur in Enterprise. Bei Business richten Sie den Workspace selbst ein, schreiben die interne Regel und schulen das Team. Die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act bleibt bei Ihnen. Eine Vorlage für die Regel finden Sie im Artikel KI-Richtlinie für Mitarbeiter.

Welcher Weg passt zu Ihrem Betrieb?

ChatGPT Business passt, wenn Ihr Team mit den Modellen von OpenAI auskommt, per Karte zahlen kann und die Speicherregeln oben für Ihre Daten reichen. Dann ist es ein solides Werkzeug zu einem fairen Preis, und Sie sollten es dem Zustand mit privaten Konten in jedem Fall vorziehen.

Verselo ist für den Fall gebaut, in dem einer dieser Punkte nicht passt. Ihr Team wählt das Modell selbst oder nimmt „Auto“, aus mehreren Top-Modellen an einem Ort, siehe Chat und Modelle. Es gilt: EU-Modelle führender Anbieter, Daten bleiben in der EU, kein Training mit Ihren Daten. Eine Ausnahme nennen wir offen: Bei der Websuche geht der Suchbegriff an Google, Admins können sie abschalten. Abgerechnet wird nie nach Verbrauch. Admins legen ein Monatsbudget und Grenzen pro Person fest, siehe Admin und Sicherheit. Wo die Daten liegen, steht auf der Seite Sicherheit.

Den direkten Vergleich, Kriterium für Kriterium und mit Quellen, finden Sie unter Verselo oder ChatGPT Business?. Dort steht auch, wo ChatGPT stärker ist.

Häufige Fragen

Was kostet ChatGPT Team heute?

ChatGPT Team heißt heute ChatGPT Business. Der Standard-Platz kostet laut OpenAI 21 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung und 26 € bei monatlicher, ab zwei Nutzern. Für mehr Nutzung gibt es Premium-Plätze und Credits. Stand 9. Oktober 2026, prüfen Sie den aktuellen Preis auf der Preisseite von OpenAI.

Ab wie vielen Nutzern lohnt sich ChatGPT Enterprise?

Eine feste Grenze nennt OpenAI nicht, Enterprise wird individuell verhandelt. Business endet bei 200 bezahlten Plätzen pro Abo. Für einen Betrieb mit 5 bis 50 Personen lohnt sich Enterprise vor allem dann, wenn Sie auf Rechnung zahlen müssen, SCIM oder eine feste Datenresidenz brauchen. Für reine Nutzung reicht meist Business.

Kann ich ChatGPT Business auf Rechnung bezahlen?

Nein. ChatGPT Business im Selbstbuchungs-Modell zahlt man per Kredit- oder Debitkarte. Rechnung, Überweisung und Bestellnummern gibt es laut OpenAI nur in Vertragstarifen wie Enterprise. Mit Umsatzsteuer-ID im Checkout berechnet OpenAI keine Umsatzsteuer. Wenn Ihre Buchhaltung keine Kartenabos zulässt, führt der Weg also zum Vertrieb von Enterprise.

Was kostet Verselo im Vergleich zu ChatGPT Business?

Die Preise von Verselo stehen auf der Preisseite von Verselo. Der Unterschied liegt weniger im Betrag als im Modell: Verselo rechnet nie nach Verbrauch nach, Extras gibt es nur über vorausbezahlte Pakete, und Admins setzen ein Budget pro Monat und pro Person.

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